Als Osteoporose bezeichnet man den vermehrten Verlußt von Knochenmasse durch die Abnahme an festem Knochengewebe.

 

Daraus resultiert eine erhöhte Knochenbruchgefahr. Frauen nach den Wechseljahren sind besonders häufig von einer Osteoporose und damit von Knochenbrüchen am Wirbelkörper oder Schenkelhals betroffen.
Da Hormone für die Erhaltung der Knochenmasse mitverantwortlich sind, kann die Entscheidung für oder gegen eine mögliche Hormoneinnahme auch vom Zustand des Knochengewebes abhängig gemacht werden.
Die Diagnose einer Osteoporose kann heute durch eine Röntgenuntersuchung oder eine Ultraschalluntersuchung des Knochens gestellt werden.
Mit beiden Methoden kann die Wahrscheinlichkeit eines Knochenbruchs vorhergesagt werden.*
Die Ultraschallmessung bewirkt jedoch keinerlei Strahlenbelastung und ist damit zur Früherkennung einer Osteoporose besonders geeignet.

Knochendichtemessung an den Fingern

*Chr. Wüster et. al.: Meßwertinterpretation in der Osteodensitometrie.
  Dt.Ärztebl 1998;A-2547-2551 [Heft 41]